Es ist nicht zum Aushalten!

Die sollen ihre und unsere Zeit nicht mit dämlichen Koalitionsspielchen verplempern. Es gehört auf der Stelle einiges in Angriff genommen. Angefangen bei Fukushima, wo sofort alles daran gesetzt muss, dass das so schnell als möglich entschärft wird – und da müssen wirklich alle mitanpacken! Bis zu den Menschen, die im Mittelmeer ersaufen, weil sie aus ihrer Heimat flüchten müssen, weil wir (der „Westen“) ihnen ihre Lebensgrundlagen zerstört oder entzogen haben.

Ich versteh gar nicht, wieso die noch nicht im Parlament sitzen und einen „Fukushima-Minister“ wählen, der sich um nichts anderes kümmert, als Fukushima in Ordnung zu bringen. Da kann man ein Budget dafür zur Verfügung stellen, der Minister hätte einen glasklaren Auftrag und get scho!

Dann sollen sie einen Minister wählen, der sich nur um die Flüchtlinge nach Europa kümmert: ein glasklarer Auftrag, ein Budget – und get scho! Das muss doch jetzt und noch dazu nach dieser Wahl völlig wurscht sein, von welcher Partei die Leute sind! Hauptsache das Werkel kommt endlich in die Gänge! An wieviel Not und Leid wollen wir uns denn noch mitschuldig machen???

Der nächste Minister beschäftigt sich mit dem Gift in unseren Lebensmitteln! Es ist doch ein erstklassige Sauerei, was da mit uns gemacht wird. Der profitwütigen Agrarindustrie gehört Einhalt geboten. Die Energie, die da hineingebuttert wird, gehört umgelenkt in Lebensenergie für alle. Ein glasklarer Auftrag, ein Budget und get scho!

So, und dann ist doch bitte völlig klar, dass wir einen Minister brauchen, der sich um die Medien kümmert. Die sollen endlich wieder nahrhafte, also wirklich brauchbare Informationen liefern! Diese Giftbrühe, die uns da täglich serviert wird, ist doch nur noch zum Abdrehen. Auftrag klar, Budget wird reserviert und get schon!

Die nächste Wahl ist ein Minister für Mobilität. Wieviel Lebenszeit und Energie wollen wir noch in und mit irgendwelchen Blechkisteln vergeuden? Wir wissen doch alle schon, dass das gegenwärtige Mobilitätssystem das ineffizienteste ist, dass man sich vorstellen mag. Und wir wissen auch schon, wie es geht. Es gehört nur mehr endlich, endlich gemacht: Klarer Auftrag, Budget und get schon!

Generell gehört für alle Bereiche, wo Menschen Not und Elend leiden und ihnen Lebensmöglichkeiten genommen werden, Spezialminister beauftragt, die den jeweiligen Misstand beheben. Und wenn unsere Realverfassung das alles nicht hergibt, dann baut sie gefälligst um, ihr seit die Gesetzgebung, ihr dürft das. Das ist euer Job und euer Auftrag. Ihr alle wurdet gewählt, damit die Geschichte wieder in die Gänge kommt. 40 Jahre mentale Stagnantion sind definitiv genug!!!

So, und wenn einmal das Wichtigste erledigt ist, könnt ihr euch immer noch überlegen, in welchen Farben ihr eure Regierung tapezieren wollt.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Es ist nicht zum Aushalten!

  1. Peter Mally schreibt:

    Wie recht Du hast! Danke Christian!

  2. Thomas Vavrinek schreibt:

    Apropos „Blechkisteln“: Anne und ich waren jetzt 10 Tage am Weissensee (Kärnten) auf Urlaub. Um diese Zeit kaum österreichische Gäste (die sind vermutlich irgendwohin geflogen), dafür aber doch Gäste aus Deutschland, was für den Tourismus und die Wirtschaft ja erfreulich ist. Nur – allein bei der Talstation des Sessellifts parkten zwölf Autos mit deutschen Kennzeichen. Zehn davon waren SUVs! Und das gleiche im überschaubaren Ortsbild von Weissensee. Ohne SUV bist du out!
    Und, lieber Christian, wenn dein Blog nicht so traurig wäre, wäre er sogar herzerfrischend, weil du die Probleme kurz und bündig auf den Punkt bringst.

  3. Robert Sonnleitner schreibt:

    Ich glaube, das trägt auch wesentlich zur Politikverdrossenheit der Menschen bei – dieses Gefühl, es wird in Brüssel bis hin zu unserem eigenen Parlament um des Kaisers Bart gestritten. Aber die eigentlichen Entscheidungen fallen hinter geschlossenen Türen und werden von Lobbyisten gelenkt.
    Das Problem ist halt auch die fehlende Information. Fukushima kann sich zu einem Problem entwickeln, dagegen war Tschernobyl ein Lercherlschas. Aber Japan ist weit. Und ist das Problem der Japaner. Lampedusa … Die armen Menschen! Aber wo liegt das überhaupt? Ja, keine Ahnung …
    Das wir alle zum Teil dafür verantwortlich sind, wird nicht bewusst gemacht. Ist auch nicht im Sinne der Politiker. Weil sie dann plötzlich nicht mehr um Kaisers Bart streiten, sondern wirklich Verantwortung übernehmen müssten …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s