2011 Hallo Welt!

Ich habe mich jetzt wirklich lange gegen einen persönlichen Blog gesträubt, aber jetzt kann ich einfach nicht mehr anders. Obwohls mit meinem Zeit-Budget nicht gerade rosig ausschaut. Wahrscheinlich habe ich mich deswegen so lange gesträubt, weil ich ahne, mittlerweile weiß, dass das genau mein Medium ist. Die Plattform, die ich mir insgeheim immer schon gewünscht habe, mir aber bisher immer verwehrt hatte, weil es auch so genug Sinnstiftendes zu tun gibt.

Nun scheint aber eine Zeit angebrochen, wo all die Projekte, an denen ich gerade arbeite, auf einen gemeinsamen Fokus zusteuern. Das haben sie natürlich bis jetzt auch schon getan. Aber nun scheint er auch begrifflich konkreter bennenbar zu sein. Bzw. vor einer ganz konkreten Schwierigkeit zu stehen, die alle Lebensbereiche betrifft.

<SerdarSomuncu-Modus>Es geht ums Öl!!</SerdarSomuncu-Modus>

Seit ein paar Monaten hat mich die Zeitgeschichte ums Öl völlig in ihrem Bann gezogen. Die Problematik hat derart viele Phasetten, dass einem schwummrig werden kann. Wie sollen wir das alles nur ohne gröbere Schäden schaffen? Wer erklärt den Leuten schonend, was Peak Oil bedeutet? Wer hilft mit? Wie organisieren wir das alles? Was ist alles zu beachten?

Material zu Peak Oil gibt es jede Menge. Außer dass niemand weiß, wie hoch die Ölreserven tatsächlich noch sind. Das lässt sich nur durch Indizien annäherungsweise erschließen. Ich habe im Dezember 2010 begonnen, Material zu sammeln. Eine erste Zusammenfassung gibt es hier.

Wer sich mit dem Problem noch nicht so beschäftigt hat, in der ARD Mediathek gibt es eine etwas drastische aber interessante Reportage: Bis zum letzten Tropfen Öl – vom Ende des Öls

Was heißt es ohne Öl zu leben und wie kommen wir möglichst unbeschädigt dorthin? Das ist wohl die zentrale Frage, mit der ich mich in den nächsten Monaten/Jahren beschäftigen muss. Deswegen der Blog. Er soll mir helfen, die richtigen Fragen zu finden. Ich muss mir das ganze Zeug auch von der Seele schreiben. Ist ja unglaublich, wie einem das in Beschlag nehmen kann und die Lebensqualität beeinträchtigt. Muss denn das sein? Kann man nicht auch mit einem gewissen Frohmut durch die Krise gehen?

Um das geht es wohl auch. Wir werden die Krise nicht durch Panikattacken in die Knie zwingen 🙂 Wir müssen eine Haltung entwickeln, die uns konzertierter und damit hoffentlich erfolgreicher vorgehen lässt.

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4 Antworten zu 2011 Hallo Welt!

  1. Helmut schreibt:

    Man kann!
    Man kann mit Frohmut, mit Zuversicht auf die Krise zugehen!
    Aber zuallerserst muß MAN vom MAN weggehen zum ICH.
    ICH KANN!
    Ich kann, da gibt es ja jetzt schon abertausend Möglichkeiten, die allgemein bekannt sind. Und dann kann ICH anfangen nachzudenken, was ich sonst noch alles tun könnte:
    Vielleicht lass ich ab heute doch den (aus Öl gemachten) Kunstdünger weg, bau lieber selbst den hiesigen Knoblauch an, statt ihn aus China zu importieren – vielleicht beginne ICH jetzt schon, mein Leben ein wenig auf kommende Änderungen ein – oder umzustellen und – vielleicht – kann ICH in der ganzen Misere ja auch DIE Chance des Jahrhunderts sehen, endlich vieles zum Besseren, Vernünftigern zu verändern.
    ICH kann ja mal damit anfangen!!!

    Helmut Neumayr

  2. Christian Apl schreibt:

    wow, schöner hätt ich das jetzt auch nicht schreiben können, danke lieber Helmut 🙂

    • Helmut schreibt:

      Danke für das Kompliment, lieber Christian!
      Aber du hast mit deinem so treffenden Text mitten in mein inneres „Wespennest“ getroffen, so dass „Sie“ – die Gedanken, gerade zu tausenden wie irre herumsausen – ich weiss momentan gar nicht, wie ich das Alles in Worte fassen kann. Lass mir ein wenig Zeit, das Ganze zu ordnen – ich meld mich wieder!

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